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Carnage ist ebenfalls zurück!…ebenfalls anders als gewohnt

von am 8. Februar 2023 noch kein Kommentar

Carnage #1 – Albtraum in Rot
Autoren: David Michelinie, Phillip Kennedy Johnson, Ram V
Zeichner: Francesco Manna, Ron Lim, Ty Templeton
Marvel (Panini Comics)
Softcover, 164 Seiten, deutsch 19,00 €
Variant-Softcover, limitiert auf 444 Examplare, 164 Seiten, deutsch 26,00 €

Carnage, der sich seit dem zweiten Venom Film "Let there be Carnage" einer größeren Beliebtheit erfreuen dürfte als jemals zuvor, bekommt nun nach den X-Men, Venom und dem Punisher ebenfalls eine Neuausrichtung verpasst. Der erste Band liegt seit letztem Monat bei Panini vor und enhält den One-Shot "Carnage Forever" der direkt in die ersten fünf Ausgaben der aktuellen On-Going Series leitet.

Alle US-Ausgaben, die in diesem Band enthalten sind, wurden im Original mit Covern von Kendrick "Kunkka" Lim veröffentlicht. Die wirklich beeindruckenden Artworks des Künstlers, welcher mit einer Mischung aus klassischen Zeichnungen und digitaler Technik arbeitet, sind wahres Nightmare-Material, das wirklich perfekt zu Carnage passt. Man kann direkt die Blutrünstigkeit in den Augen von Marvels "Albtraum in Rot" erkennen, Carnage hat in meinen Augen nie besser ausgesehen.

Die Handlung an sich beginnt mit einer ziemlich bedrückenden und düsteren Geschichte über ein kleines Mädchen und den Carnage Symbionten, der seit dem Ende des Marvel-Comic-Events "King in Black" einige Veränderungen durchlaufen hat und erstmals ohne seinen Wirt Cletus Kasady unterwegs ist. Der Autor der Hauptstory, welcher unter dem Psydonym "Ram V" schreibt, führt uns in "Carnage Forever" in ein sozial schwaches Viertel einer amerikanischen Großstadt, in der knallharter Realismus und blutiges Gemetzel Hand in Hand gehen und stellt damit die Weichen für die neue, fortlaufende Serie. In dieser legt sich der Carnage Symbiont mit mehreren Superschurken an. Ungewöhnlich für Carnage steckt dahinter tatsächlich ein ausgefeilter Plan, denn ohne den Wahnsinn und die Sprunghaftigkeit von Cletus Kasady scheint der Symbiont zu einer völlig neuen, noch tödlicheren Bedrohung heranzuwachsen. Die Erzählweise der Story ist gesplittet und wird aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Zum Einen natürlich aus der Sicht des Stars dieser Serie und zum anderen aus der Sicht des Polizisten Detective Jonathan Shayde. Dadurch kriegt der Comic einen schaurig schönen Psycho-Thriller Flair bis Carnage die Erde verlässt und damit beginnt sich durch die zehn Welten der nordischen Mythologie zu metzeln. Das mag Anfangs ungewohnt sein, doch auch da steckt ein weiterführender Plan dahinter…

Zusätzlich dazu gibt es zwischen den einzelnen Kapiteln noch ein paar "Funnies" von Ty Templeton und Carnage Erfinder Davide Michelinie höchst selbst. Wenn sich das für Euch interessant angehört hat, schaut Euch den Band bei Eurem nächsten Besuch im Laden doch einfach mal an 😉

Tschau, valar morghulis, Euer Dom

Carnage #1 – Albtraum in Rot
Autoren: David Michelinie, Phillip Kennedy Johnson, Ram V
Zeichner: Francesco Manna, Ron Lim, Ty Templeton
Marvel (Panini Comics)
Softcover, 164 Seiten, deutsch 19,00 €
Variant-Softcover, limitiert auf 444 Examplare, 164 Seiten, deutsch 26,00 €
Carnage, der sich seit dem zweiten Venom Film "Let there be Carnage" einer größeren Beliebtheit erfreuen dürfte als jemals zuvor, bekommt nun nach den X-Men, Venom

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Schattengold – Ach wie gut, dass niemand weiss…

von am 6. Februar 2023 noch kein Kommentar

Christian Handel
SCHATTENGOLD – ACH WIE GUT, DASS NIEMAND WEISS …
München, Piper, 2022, 400 S.
ISBN 978-3-492-70637-7 / Hardcover / 20,00 Euro

Dass Christian Handel in der vom Spessart umgebenen Kleinstadt Lohr am Main zur Welt kam, bietet dem inzwischen in Berlin lebenden Autor einen bezugsreichen biografischen Hintergrund, vor allem, wenn man hinzufügt, dass Lohr als „Schneewittchen-Stadt“ bekannt geworden ist (und, wie Spötter hinzusetzen mögen, als Standort der hässlichsten Märchen-Figuren-Statue Deutschlands). Unbeeindruckt von diesen Ephemera nahm sich Handel nun das „Rumpelstilzchen“-Märchen der Gebrüder Grimm vor und schrieb eine zeitgemäße, mit Fantasy-Elementen bereicherte Neuinterpretation, die unter dem Titel SCHATTENGOLD – ACH WIE GUT, DASS NIEMAND WEISS … zu Weihnachten 2022 im Piper Verlag erschienen ist.

Die Halbwaise Farah, die mit ihrem Vater und dem jüngeren BruderThomas im Wald lebt, hat trotz ihrer Jugend bereits Sorgen und Geheimnisse. Nicht nur das aufbrausende Gemüt des Vaters, der Verlust der viel zu früh gestorbenen Mutter, sondern auch die ungewöhnlichen Empfindungen ihres Bruders für andere Männer und ihr eigenes unbedachtes Überschreiten der Grenze zum Feenreich bringen sie in eine schwierige Lage. Und obwohl die Ratschläge ihrer alten Freundin Berit von Weisheit und Mitgefühl zeugen – Farah muss diese und jede Menge weitere Prüfungen selbst durchleben und ihre Lösungen dafür finden. Und dabei schmerzhaft erfahren, dass jede Goldmünze die hell im Licht glänzt auch eine schattige Seite besitzt …

Die Neuerzählung der märchenhaften Geschichte einer goldspinnenden Müllerstochter und eines dämonischen Kinderräubers entwickelt in Handels immerhin vierhundert Seiten langen Version eine zauberhafte Sogwirkung und eine Spannung, die noch dadurch unterstützt wird, dass ja auch bei den Grimms schon nicht immer alles gut ausging – und modernen Erzählern ist ja fast alles zuzutrauen!

Christian Handels literarische „Rumpelstilzchen“-Ahnenreihe reicht einerseits von Sigmund Freud über Theodor Storm bis zurück zu Georg Büchner, andererseits kann er sich natürlich auf seine eigenen Fähigkeiten als Verfasser so gelungener Phantastikromane wie ROWAN & ASH und BECOMING ELEKTRA verlassen. Fortschritt und Geschichtsbewusstsein prägen SCHATTENGOLD also genauso wie schauerlich-spannende Unterhaltung und atmosphärisch-gelungene Figurenbeschreibungen. Unter Umständen ist die Herkunft aus der sagenumwobenen Stadt im fränkischen Spessart ja doch nicht so unwichtig.

Horst Illmer
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Schattengold – Ach wie gut, dass niemand weiss…
im Webshop oder via e-mail im Laden bestellen

Christian Handel
SCHATTENGOLD – ACH WIE GUT, DASS NIEMAND WEISS …
München, Piper, 2022, 400 S.
ISBN 978-3-492-70637-7 / Hardcover / 20,00 Euro

Dass Christian Handel in der vom Spessart umgebenen Kleinstadt Lohr am Main zur Welt kam, bietet dem inzwischen in Berlin lebenden Autor einen bezugsreichen biografischen Hintergrund, vor allem, wenn man hinzufügt, dass Lohr als „Schneewittchen-Stadt“ bekannt geworden ist (und, wie

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Gerds garstiges Geblubber 28: zweiundvierzig mal zwei plus eins

von am 3. Februar 2023 2 Kommentare

Zweiundvierzig mal zwei plus eins. Ein Grund zu feiern, aber auch ein Grund, Respekt vor dem Alter zu haben und auch Hermke mal zu fragen, was er so von modernen Zeiten hält…

Zweiundvierzig mal zwei plus eins. Ein Grund zu feiern, aber auch ein Grund, Respekt vor dem Alter zu haben und auch Hermke mal zu fragen, was er so von modernen Zeiten hält…

Back to the ’90s! Diesmal mit Venom

von am 1. Februar 2023 noch kein Kommentar

Venom – Der gnadenlose Retter
Autor: David Michelinie
Zeichner: Ivan Fiorelli
Marvel (Panini Comics)
Softcover, 124 Seiten, deutsch 15,00 €

Aktuell scheint es, zu meiner persönlichen Freunde, im Haus der Ideen einen kleinen Run an neuen Comics, welche inhaltlich in den 1990ern angesiedelt sind,  zu geben. Nach X-Men Legacy, Spider-Man Ben Reilly, Maestro und dem Silver Surfer geht es diesmal zurück durch die Zeit mit Venom. Der Einzelband enthält die vollständige US-Miniserie "Venom: Leathal Protector" und wurde geschrieben vom Venom Mit-Erfinder David Michelinie, der diesen Charakter kennt wie kein Zweiter. Speziell im Bezug auf die Ära in der die Geschichte angesiedelt ist. Zeichnerisch packend in Szene gesetzt von Ivan Fiorelli, der es versteht typischen 90er-Jahre-Look mit modernen Zeichnungen zu verbinden, setzt die Geschichte kurz vor dem Venom-Klassiker "Tödlicher Beschützer / Leathal Guardian" ein als Venom noch in New York City beheimatet war.

Diesen lässt David Michelinie auf einige (zurecht) vergessene und kurios komische Schurken aus dieser Dekade teffen, von denen er die meisten selbst erfunden hat und zeigt uns einen Eddie Brock am Hadern zwischen seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und dem innigen Wunsch Spider-Man zu töten. Venom in Reinform zu seiner Hochzeit mit einem Heißhunger auf Gehirn! Für alle Fans der 90er und der Anfänge von Marvel Symbionten-Mythologie absolut empfehlenswert. Auch für Neuleser eignet sich dieser Einzelband, der den Charakter perfekt trifft und ohne jegliches Vorwissen gelesen werden kann. Dieser Paperback hat alles was ein Venom Comic braucht und hat mich nostalgisch unterhalten. Ebenfalls Lust auf eine kleine Zeitreise zu einem grantigen Eddie Brock und seiner "besseren Hälfte"? Dann ab mit Euch in den Laden. Wir haben den Band im Regal!

Tschau, valar morghulis, Euer Dom

Venom – Der gnadenlose Retter
Autor: David Michelinie
Zeichner: Ivan Fiorelli
Marvel (Panini Comics)
Softcover, 124 Seiten, deutsch 15,00 €
Aktuell scheint es, zu meiner persönlichen Freunde, im Haus der Ideen einen kleinen Run an neuen Comics, welche inhaltlich in den 1990ern angesiedelt sind,  zu geben. Nach X-Men Legacy, Spider-Man Ben Reilly, Maestro und dem Silver Surfer geht es diesmal zurück durch die Zeit mit

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Weißer Schrecken – Limitierte Ausgabe

von am 30. Januar 2023 noch kein Kommentar

Thomas Finn
Weißer Schrecken. Roman.
Illustriert von Ben Baldwin
Grimma, Buchheim Verlag, 2022, 480 S. + Beilagen
Limitierte Ausgabe, Hardcover im Schuber, Ohne ISBN, 79,99 Euro

Es beginnt im Dezember 2010, im Studio eines bayerischen Lokalsenders, während einer Spendengala für hungernde Kinder: Der Arzt Andreas Meyenberg wird von einem der Anrufer persönlich attackiert. Wie sich schnell herausstellt, sind der Anrufer und Andreas alte Bekannte. Gemeinsam wuchsen sie in Perchtal auf, einem abgelegenen Dorf im Berchtesgadener Land. Und damals, vor sechzehn Jahren, in der Woche vor dem Nikolaustag 1994, erlebten Andreas, Miriam, Niklas, Robert und Elke die schlimmste Woche ihres Lebens.
Es begann eigentlich noch viel früher: Wie sich herausstellt, handelt es sich bei der Wasserleiche, die 1994 von den Jugendlichen entdeckt wurde, um ein 1978 verschwundenes Mädchen aus dem Dorf – und dass sie den Zwillingsschwestern Elke und Miriam aufs Haar gleicht, ist leider auch kein Zufall!
Nach und nach stellt sich heraus, dass jeder der fünf Freunde in einer Familie groß wurde, die vor sechzehn Jahren ein Kind verloren hat. Und obwohl in einem kleinen Dorf über praktisch alles geredet wird, war über dieses schreckliche Geschehen ein absoluter Mantel des Schweigens gebreitet. Und auch jetzt wollen die Erwachsenen nicht mit der Sprache herausrücken. Was bleibt den Heranwachsenden also anderes übrig, als auf eigene Faust zu versuchen, dieses Geheimnis zu lüften. Denn alle Kinder verschwanden an einem 6. Dezember – und bis Nikolaus sind es nur noch wenige Stunden …
Für Andreas, der die damaligen, traumatischen Erlebnisse niemals vergessen konnte und der deshalb Perchtal und den Bergen für immer den Rücken gekehrt hat, wird durch den Anruf von Niklas deutlich, dass er sich, zusammen mit seinen Ex-Freunden, erneut dem „weißen Schrecken“ stellen muss.
Es endet im Dezember 2010 mit einer Katastrophenmeldung aus dem Studio eines bayerischen Lokalsenders – und erst in sechzehn Jahren wird sich zeigen, ob der „weiße Schrecken“ wirklich gebannt wurde.

Munter vermischt Finn in seinem Buch alteingesessene heidnische Bräuche der bayerischen „Ureinwohner“ mit Schreckensszenarien a la Lovecraft oder King. Nach der Lektüre der fast 500 Seiten sieht man jedenfalls den Nikolaus – und vor allem dessen unheimlichen Begleiter Knecht Ruprecht – mit ganz anderen Augen!

Mit dem erstmals 2010 als Taschenbuch erschienenen Roman WEISSER SCHRECKEN erfüllte sich der in Chicago geborene und heute in Hamburg lebende Thomas Finn seinen Traum, einmal einen stimmungsvollen Gruselroman zu schreiben. Nachdem die Rechte an ihn zurückgefallen waren, fand er beim Buchheim Verlag offene Arme und konnte dort eine mehrfarbig gedruckte, illustrierte und um ein Rollenspielszenario und diverse Beilagen erweiterte und auf 777 Exemplare limitierte Hardcoverausgabe herausbringen. (Wer das breite Grinsen auf Tom Finns Gesicht bei der Buchpräsentation in Würzburg gesehen hat, weiß, dass hier ein Herzenswunsch in Erfüllung ging – und tatsächlich hat der Verlag selbst bei der Umsetzung eines Daumenkinos auf den Seitenrändern mit keiner Wimper gezuckt und auch diesen Autorenwunsch erfüllt.) Herausgekommen ist bei dieser Zusammenarbeit ein bibliophiles Meisterstück – fast zu schade, um es ganz profan seiner Bestimmung nach als Buch zum Lesen und Spielen zu benutzen. 🙂

Horst Illmer
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Weißer Schrecken – Limitierte Ausgabe
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Thomas Finn
Weißer Schrecken. Roman.
Illustriert von Ben Baldwin
Grimma, Buchheim Verlag, 2022, 480 S. + Beilagen
Limitierte Ausgabe, Hardcover im Schuber, Ohne ISBN, 79,99 Euro

Es beginnt im Dezember 2010, im Studio eines bayerischen Lokalsenders, während einer Spendengala für hungernde Kinder: Der Arzt Andreas Meyenberg wird von einem der Anrufer persönlich attackiert. Wie sich schnell herausstellt, sind der Anrufer und Andreas alte Bekannte. Gemeinsam

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Gerds garstiges Geblubber 27: Erinnerung, Fülsel und Spoiler

von am 27. Januar 2023 noch kein Kommentar

Heute gibt es vor allem eine Erinnerung an unser heutiges Event. Heute Abend zwischen 18:30 und 23:00 Uhr findet das erste mal Kazus Spielbar im neuen Jahr statt. Außerdem will ich euch noch ein wenig auf die Folter spannen, bezüglich des neuen Buches "Die Prinzessinnen – Fünf gegen die Finsternis" von Christian Endres. Erscheint im April bei Cross Cult und gefällt mir richtig gut. Und genau dazu wird es ein weiteres Special für unser Jubiläumsjahr geben… Ihr könnt gespannt sein.

Heute gibt es vor allem eine Erinnerung an unser heutiges Event. Heute Abend zwischen 18:30 und 23:00 Uhr findet das erste mal Kazus Spielbar im neuen Jahr statt. Außerdem will ich euch noch ein wenig auf die Folter spannen, bezüglich des neuen Buches "Die Prinzessinnen – Fünf gegen die Finsternis" von Christian Endres. Erscheint im April bei Cross Cult und

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Wie es ist

von am 25. Januar 2023 noch kein Kommentar

Floris Tilanus
Wie es ist.
Lilienfeld, Düsseldorf 2022, 36 Seiten

Via Internet hat sich der niederländische Autor, Künstler und Gestalter Floris Tilanus durch Berlin bewegt. Das Ergebnis dieser Online-Tour verarbeitete er in seinem Bilderbuch „Wie es ist. Das Leben von Professor Joachim Schwarz“. Darin lässt der 1966 geborene Tilanus, der mit seiner Familie in Amsterdam lebt und auch schon die berühmten Fabeln von La Fontaine illustrierte, einen älteren Professor durch die deutsche Hauptstadt spazieren: vorbei an der Universität und den jungen Leuten, zu den nahen Antiquariaten voller Bücher, auf den Friedhof zu einem geliebten Menschen, zum Goethe-Denkmal und in das Restaurant, in dem sein Bruder als Oberkellner arbeitet. Es ist ein Gang voller Melancholie, Verlust und Nostalgie, keine Frage, jedoch auch positiver Erkenntnis – und nicht zuletzt Lebensfreude.

„Wie es ist“ kommt als recht kurze, aber mindestens genauso schöne und griffige Lektüre daher, die bei aller Düsternis Lust aufs Flanieren, Lust auf das Leben und die Stadt macht. Völlig zurecht wurde das hübsch aufgemachte Bilderbuch im niederländischen Original von der The Best Dutch Book Designs Foundation als eines der schönsten und gelungensten Bücher des Jahres 2017 ausgezeichnet. Die deutschsprachige Veröffentlichung bei Lilienfeld ergibt derweil absolut Sinn, denn Tilanus’ dichte, kräftige Schwarz-Weiß-Schraffuren auf jeder zweiten Seite (immer gegenüber der prägnanten Textvignetten) erinnern an den fantastischen amerikanischen Illustrator Edward Gorey (1912–2000), und der ist mit über einem halben Dutzend Titeln seit zehn Jahren im Programm des Düsseldorfer Verlages präsent.

Christian Endres

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Floris Tilanus
Wie es ist.
Lilienfeld, Düsseldorf 2022, 36 Seiten

Via Internet hat sich der niederländische Autor, Künstler und Gestalter Floris Tilanus durch Berlin bewegt. Das Ergebnis dieser Online-Tour verarbeitete er in seinem Bilderbuch „Wie es ist. Das Leben von Professor Joachim Schwarz“. Darin lässt der 1966 geborene Tilanus, der mit seiner Familie in Amsterdam lebt und auch schon die berühmten Fabeln von

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Für Konshu!

von am 23. Januar 2023 noch kein Kommentar

Moon Knight: Schwarz, Weiss & Blut
Autoren: Jonathan Hickman, Murewa Ayodele, Marc Guggenheim, Bejamin Percy, David Pepose, Patch Zircher, Erica Schultz, Jim Zub, Ann Nocenti, Christopher Cantwell, Dadia Shammas, Paul Azaceta
Zeichner: Chris Bachalo, Dotun Akande, Jorge Fornés, Vanesa R. Del Rey, Leonardo Romero, Patch Zicrcher, David López, Djibril Morissette-Phan, Chris Sotomayor, Alex Lins, Dante Bastianoni, Paul Azaceta
Marvel (Panini Comics)
Hardcover, 140 Seiten, deutsch 26,00 €
Überformat 34 x 24 cm

Nach Wolverine, Deadpool und Carnage wurde nun auch eine "Schwarz, Weiss & Blut" Geschichtensammlung über die Faust Konshus veröffentlicht. In meinen Augen bisher der beste Band der Reihe, welche völlig unabhängig voneiner gelesen werden können. Der sprichwörtliche rote Faden der diese vier hochwertig aufgemachten Ausgaben verbindet ist lediglich das visuelle Gewand der überformatigen Hardcover Bände. Wie der Titel schon andeutet wurden zur Colorierung nur die Farben schwarz, weiß und rot verwendet. Dadurch ergibt sich eine bestechende Optik, die sich definitv vom Alltags-Superhelden-Comic abhebt. Wie der Titel schon vermuten lässt, wird mit dort auch mit Blut nicht gerade sparsam umgegangen.

Nach zahlreichen anderen Figuren hat nun auch Marvels Mondritter den Sprung auf die große Leinwand geschafft und klettert, durch die MCU Serie auf Disney+, über die Panelgrenze hinaus, einem völlig neuen Puplikum entgegen. Solltet Ihr zu den neuen Fans von Moon Knight gehören und wollt in die Welt seiner Comics einsteigen, nur Ihr seid Euch unschlüssig wo genau, dann rate ich Euch zu diesem Band. Der Einzelband "Schwarz, Weiss & Blut" ist voll mit Kurzgeschichten von unterschiedlichen Kreativteams und schafft es ein wirklich gutes Verständnis des Charakters zu vermitteln. Alteingesessene Fans sind hier ebenfalls gut beraten, denn der respektvolle Umgang mit dem Charakter und dessen Geschichte dürfte das Marvel-Herz eines jeden Fans des Anti-Helden, der immer wieder fälschlicher Weise mit Batman verglichen wird, höher schlagen lassen und ist eine tolle Ergänzung für jede Comicsammlung.

Tschau, valar morghulis, Euer Dom

Moon Knight: Schwarz, Weiss & Blut
Autoren: Jonathan Hickman, Murewa Ayodele, Marc Guggenheim, Bejamin Percy, David Pepose, Patch Zircher, Erica Schultz, Jim Zub, Ann Nocenti, Christopher Cantwell, Dadia Shammas, Paul Azaceta
Zeichner: Chris Bachalo, Dotun Akande, Jorge Fornés, Vanesa R. Del Rey, Leonardo Romero, Patch Zicrcher, David López, Djibril Morissette-Phan, Chris Sotomayor, Alex Lins, Dante Bastianoni, Paul Azaceta
Marvel (Panini Comics)
Hardcover, 140 Seiten,

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Gerds garstiges Geblubber 26: Aftermath zum Jubiläum

von am 20. Januar 2023 noch kein Kommentar

Heute, am Tag des eigentlichen Jubiläums, dem 15.01. zeichne ich eine kleine Retrospektive der letzten Woche auf. Das geht, weil heute all die Spannung abgefallen ist, ich so ziemlich die letzten Nachbereitungen abgeschlossen habe und jetzt beginne alles zu verarbeiten. Der Genussmoment und der Stolz auf diese Woche hat eingesetzt…

Heute, am Tag des eigentlichen Jubiläums, dem 15.01. zeichne ich eine kleine Retrospektive der letzten Woche auf. Das geht, weil heute all die Spannung abgefallen ist, ich so ziemlich die letzten Nachbereitungen abgeschlossen habe und jetzt beginne alles zu verarbeiten. Der Genussmoment und der Stolz auf diese Woche hat eingesetzt…

Die Weltenschöpfer Band 3

von am 18. Januar 2023 noch kein Kommentar

Charles Platt
DIE WELTENSCHÖPFER. Band 3.
Kommentierte Gespräche mit Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren.
Ü: Frank Böhmert, Horst Illmer, Matita Leng u.v.a.m.
(DREAM MAKERS II / 1983)
Berlin, Memoranda, 2022, 338 Seiten
ISBN 978-3-948616-74-8 / 21,90 Euro
Klappenbroschur

Es ist ja häufig so: Das Beste kommt zuletzt.

Auch die Reihe der WELTENSCHÖPFER-Bücher von Charles Platt, die von 2021 bis 2022 im Memoranda Verlag erschienen ist, macht da keine Ausnahme. Allerdings spielt hier wohl eher der Zufall eine Rolle, als bewusste Planung. Durch die Aufteilung der zwei Originalbücher der DREAM MAKERS in drei deutsche Ausgaben kam es jedenfalls zu einer Häufung der interessantesten Interviews, die Platt mit gut fünf Dutzend Schriftsteller*innen führte, in DIE WELTENSCHÖPFER. Band 3.

Erstmals kommen hier mit Andre Norton, Kit Reed, Joanna Russ, Alice Sheldon (aka James Tiptree jr.) Janet Morris und Joan D. Vinge gleich mehrere Autorinnen ausführlich zu Wort und rechtfertigen dadurch den Untertitel der „kommentierten Gespräche mit Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren“. Hinzu kommen dann viele weitere interessante Künstler und Herausgeber wie Theodore Sturgeon, Fritz Leiber, Poul Anderson, Harry Harrison, Donald A. Wollheim, Joe Haldeman und Piers Anthony. Bei den Interviews mit den „Außenseitern“ Robert Anton Wilson und L. Ron Hubbard beweist Platt erneut, dass er den Blick über den Tellerrand nicht scheut und auch vor einem intensiven persönlichen Einsatz (wie im Fall des Scientology-Gründers Hubbard) nicht zurückscheut. Glanz- und Schlusspunkt ist das Doppelinterview, das Platt zusammen mit seinem Freund Douglas E. Winter mit dem 1982 zwar schon weltberühmten, aber eigentlich noch am Anfang seiner Karriere stehenden Stephen King führte. Der „Meister des Horrors“ erweist sich auch als „Meister der Inszenierung“ wie Platt in seinen Nachbemerkungen eindrücklich schildert.
Überhaupt muss nochmals darauf hingewiesen werden, dass alle drei WELTENSCHÖPFER-Bände Welterstveröffentlichungen darstellen. Die von Platt als „Historischer Kontext“ bezeichneten Anmerkungen und Erinnerungen sind zwar bei einigen der Interviewten recht kurz – dafür erreichen sie bei den wichtigen und spannenden Leuten zuweilen einen Umfang, der den Interviewtext verdoppelt. Die hier gewährten Einblicke in das „Allerheiligste“ der Science Fiction sind von unschätzbaren Wert für alle an diesem Genre Interessierten und zudem auch noch unterhaltsam zu lesen!

So muss gute Sekundärliteratur aussehen!!

Horst Illmer
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Die Weltenschöpfer Band 3
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Charles Platt
DIE WELTENSCHÖPFER. Band 3.
Kommentierte Gespräche mit Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren.
Ü: Frank Böhmert, Horst Illmer, Matita Leng u.v.a.m.
(DREAM MAKERS II / 1983)
Berlin, Memoranda, 2022, 338 Seiten
ISBN 978-3-948616-74-8 / 21,90 Euro
Klappenbroschur

Es ist ja häufig so: Das Beste kommt zuletzt.
Auch die Reihe der WELTENSCHÖPFER-Bücher von Charles Platt, die von 2021 bis 2022 im Memoranda Verlag erschienen ist, macht da keine Ausnahme. Allerdings spielt

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Batman: Der Kult (Deluxe Edition)

von am 16. Januar 2023 noch kein Kommentar

Batman: Der KultWenn man mich nach meiner Lieblingsgeschichte mit dem Mitternachtsdetektiv fragt, läuft es im Grunde auf zwei Titel hinaus: Frank Millers und David Mazzucchellis BATMAN: YEAR ONE und "Der Kult" von Jim Starlin und Bernie Wrightson. Bei letzterer darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sie ohne Millers Einfluss nicht gegeben hätte. Die eine oder andere Anleihe an dessen "Batman: The Dark Knight" kann und soll nicht verleugnet werden. Der deutlichste Hinweis sind die "Talking Heads" in Form von Nachrichtensprechern. Dass sich vorliegendes Werk in recht düstere Gefilde begibt, ist u. a. auch Frank Miller zu verdanken. Für Starlin typische Themen sind Kritik an organisierter Religion, die hier sicherlich extremer ausfällt als an anderen Stellen (z. B. die Church of the Instrumentality in DREADSTAR) und speziell auf Kulte und Sekten abzielt. Außerdem nimmt er den damaligen Präsidenten der USA, Ronald Reagan, aufs Korn. Das ist hier weniger deutlich als er es z. B. in GILGAMESH II getan hat, und spricht speziell die Staatsverschuldung und den damit einhergehenden Anstieg an Obdachlosen an, welche von der scheidenden Reagan-Administration hinterlassen wurden.

Das sind zwei komplexe Themen, die hier nicht erschöpfend diskutiert werden sollen. BATMAN: THE CULT erschien ursprünglich als vierteilige Miniserie im Prestige-Format und hat sich an ein erwachseneres Publikum gerichtet. Zum Einen natürlich aufgrund der Thematik an der sich das Starlin und Wrigtson abarbeiten. Aber auch wegen der z. T. drastischen Gewalt auf den Seiten des Comics. Der Fledermausmann muss sich mit dem Diakon Joseph Blackfire auseinandersetzen, der nach außen das Image eines engagierten Geistlichen vertritt, der sich um Gothams Obdachlose bemüht. Tatsächlich handelt es sich um einen gnadenlosen Sektenführer (mit mystischem Hintergrund), der sich mit Folter, Drogen und schönen Worten eine kleine Armee aus den Heimatlosen heranzieht, um Gotham City zu übernehmen. Die Geschichte beginnt mit Batman in den Fängen seines Widersachers, der ihn, vermittels der genannten Methoden, auf seine Seite zieht. Was damals recht kontrovers aufgefasst wurde, aber für Starlins Zweck notwendig ist.

Der Autor dekonstruiert seinen Helden gekonnt und legt Schicht für Schicht den Kern der Figur frei. Am Ende bleibt von Sprüchen wie "Ich bin die Nacht" und "Ich bin die Rache", die besonders in 80ern bemüht wurden, nicht mehr viel übrig. Batman muss sich neu definieren und Starlin liefert einen ebenso simplen wie genialen Ansatz, den ich hier niemanden vorwegnehmen will. Die nötige Rekonstruktion gelingt dann nur bedingt. Batman schüttelt, typisch für Superhelden nehme ich an, die Folgen seines Spießrutenlaufs fast nebenbei ab. Immerhin nicht über Nacht wie es einige Jahre zuvor geschehen wäre. Aber es geht schon arg schnell. Außerdem hat der von Starlin gewählte Ansatz letztlich keinerlei Spuren in den Geschichten des Dunklen Ritters hinterlassen, was sicher auch daran liegt, dass die Geschichte damals eher kontrovers aufgenommen wurde.

Das ganze wird von Zeichner Bernie Wrightson und Kolorist Bill Wray kongenial umgesetzt. Gerade Wrays Arbeit muss besonders herausgestellt werden. Man beachte z. B. die Szenen mit Batman im Drogenrausch mit eher "normalen" Szenen. Und für die unheimliche Atmosphäre dieser Geschichte hätte man kaum einen besseren Zeichner finden können, als Horrormeister Wrightson. Einige Jahre später haben sich diese drei übrigens ein weiteres Mal zusammengefunden, um für Marvel die Miniserie "Punisher: P.O.V." zu erschaffen. Von dieser steht eine solche Luxusausgabe allerdings noch aus.

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Batman: Der Kult Deluxe Edition (Starlin, Wrightson, Wray)
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Wenn man mich nach meiner Lieblingsgeschichte mit dem Mitternachtsdetektiv fragt, läuft es im Grunde auf zwei Titel hinaus: Frank Millers und David Mazzucchellis BATMAN: YEAR ONE und "Der Kult" von Jim Starlin und Bernie Wrightson. Bei letzterer darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sie ohne Millers Einfluss nicht gegeben hätte. Die eine oder andere Anleihe an

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Der letzte Tag

von am 14. Januar 2023 noch kein Kommentar

Samstag der 14.01 ist der letzte Tag unserer jubiläumsfeier gewesen. Unter dem Motto "Das wichtigste Jubiläum im Universum – 42 Jahre Hermkes Romanboutique" gab es eine Woche lang Programm für euch. Comics, Spiele und Bücher. Autorinnen und Autoren, Zechner, Redakteure, Brettspielverleger und Rollenspielautoren… Jeder Tag ein anderes Motto und jeder Tag randvoll mit Events für euch. Am heutigen, letzten Tag nochmal ein Doppelprogramm. Vormittags Comics satt mit Jubiläums-Variant-Covern, Sketchen, Signierstunde und Cosplay. Chris Kloiber und Sascha Dörp haben sich für euch die Finger wundgezeichnet und sind durch eure Begeisterung belohnt worden. Auch diese beiden Akteure waren wieder begeisterungswürdig. Chris und Sascha, wir danken euch. Ihr wart DER HAMMER!

Der Nachmittag war dann zum Abschluss nochmal der Science Fiction gewidmet. Unsere Autorinnen Aiki Mira und Petra E. Jörns haben nochmal aus ihren Romanen gelesen und uns Einblick in Hintergründe, Kreativität und Techniken gegeben. Aikis "Neongrau" war eine virtuelle Reise in die Cyberpunk Vision von Hamburg in knapp hundert Jahren. Wieder bestückt mit interessanten Handouts und Einblicken. Wieder eine unvergessliche Lesung mit einzigartigen Eindrücken. Danke Aiki für die zwei Tage mit dir!

Petra hat die Zuschauer und Hörerinnen dann zum Abschluss noch in von Rollenspielen und klassischer SF inspirierte Zukunftswelten entführt. Dabei war die Lesung aus "Fremde Heimat" eine gelungene Mischung aus bekannten Motiven der SF Popkultur und eigenen Ideen und Variationen. In der zweiten Lesung "Space Troopers", die unter dem Pseudunym P. E. Jones veröffentlicht wurden, hat uns Petra dann mit knallharter und dreckiger Military SF überrascht. Ich hatte die Bücher selbst tatsächlich noch nicht gelesen, sie liegen jetzt aber – natürlich signiert – auf meinem Lesestapel ganz oben. Mit Petra war auch die Abschlussveranstaltung ein echtes Geschenk für alle Anwesenden. Danke dir und deinem Mann. Ganz besonders, wegen der erschwerten Umstände. Danke, dass ihr trotzdem gekommen seid und danke Petra für deine Lesung. Damit reiht ihr euch lückenlos in die Riege aller Künstlerinnen und Künstler ein, die für unser Jubiläum und für unsere Kunden in dieser Woche vor Ort waren. Ihr alle wart sensationell. Ihr habt uns unvergessliche Stunden und Tage bereitet. Ihr habt unser Jubiläum zu einem Fest der Fantasy werden lassen. Ihr und die Helferinnen und Helfer sind die Helden dieser Woche. Wir danken euch, dass ihr das Jubiläum ermöglicht habt.

17 Künstlerinnen und Künstler – unsere Helferinnen (ja, besonders die freiwilligen und unermüdlichen Helferinnen meine ich!) und Helfer – die nachbarschaftliche und unkomplizierte Hilfe und Unterstützung seitens der AMV (auch ohne euch wären viele Events gar nicht möglich gewesen. Ihr seid Spitze!). Tausend Dank natürlich auch an die Cosplayer, ganz besonders natürlich Mario "Trachtman", die plakativ unser Event begleitet haben. Nicht alle waren im Vordergrund zu sehen. Michael "Drawn Lines" Dedio, Julian und Juri unsere Tonmänner, und Carsten Pohl, dessen Auftritt ich aus Zeitgründen absagen musste und der indirekt trotzdem hinter den Kulissen mitgeholfen hat. Horst, der Ideen und Kontakte beigesteuert hat, Bolli, der uns beraten und unterstützt hat. (Und es ist jetzt echt schon wieder spät. Ich bin am Ende der Woche richtig ausgepowert. Sollte ich irgendwen vergessen oder übergangen haben, tut es mir leid. Fühlt euch einfach durch das kleine Wort "alle" integriert und verzeiht mir.)

Ihr alle wart der Hammer – aber der persönlichste und rührendste Moment war eindeutig das vor seiner Lesung im Hintergrund stattfindende Treffen zwischen unserem Superstar Denis Scheck und dem Mann, ohne den all das gar nicht existieren würde – nämlich meinem Vater Hermke. Auch wenn er heute ein alter und wirklich gebrechlicher Mann ist, für den dieses Treffen aus gesundheitlichen Gründen unbedingt im Hintergrund stattfinden musste, lieben wir ihn doch alle bis heute. Er hat begonnen, was Bernie und ich weiterführen. Ihm gilt deswegen der größte Dank. Hermke du bist DER HAMMER!

Und wieder gibt es ein paar Bilder mehr

Samstag der 14.01 ist der letzte Tag unserer jubiläumsfeier gewesen. Unter dem Motto "Das wichtigste Jubiläum im Universum – 42 Jahre Hermkes Romanboutique" gab es eine Woche lang Programm für euch. Comics, Spiele und Bücher. Autorinnen und Autoren, Zechner, Redakteure, Brettspielverleger und Rollenspielautoren… Jeder Tag ein anderes Motto und jeder Tag randvoll mit Events für euch. Am heutigen, letzten Tag

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Heute, am vorletzten Tag der Jubiläumswoche

von am 13. Januar 2023 noch kein Kommentar

…komme ich zum ersten mal etwas eher dazu, die Bilder des Tages und meinen kleinen Text online zu stellen. Der heutige Tag war ein kleines Bisschen Athemholen. Nicht, weil nichts aufregendes passiert wäre, sondern weil unser Programm am Vorabend des letzten Tages einfach zeitlich etwas kompakter angelegt war, als in den vergangenen Tagen.

ABER. Der Nachmittag mit Aiki Mira war ebenfalls wieder ein echtes Erlebnis. Die Lesung und die anschließenden Ausführungen zu Hintergründen unter dem Motto "von der Science zur Fiction" waren spannend, plastisch und professionell. Keine Frage aus dem Publikum ist unbeantwortet geblieben und aus der Lesung und dem geführten Gespräch ist fast so etwas wie ein Austausch unter begeisterten Fans geworden. Danke Aiki für den tollen Nachmittag, die Lesung und die spannende Gesprächsrunde danach. Wer "Titans Kinder" noch nicht kennt, sollte unbedingt morgen die zweite Chance wahrnehmen, sich ein signiertes Exemplar zu sichern. Auch wenn Aiki morgen aus ihrem aktuellen Roman "Neongrau" lesen wird, und damit noch einmal ganz andere Themen anspricht, kann ich das Doppelpack nur jedem Science Fiction Fan nahelegen. Eine wirklich großartige Stimme der Science Fiction. Danke Aiki für den heutigen Nachmittag…

und natürlich neue Bilder…

…komme ich zum ersten mal etwas eher dazu, die Bilder des Tages und meinen kleinen Text online zu stellen. Der heutige Tag war ein kleines Bisschen Athemholen. Nicht, weil nichts aufregendes passiert wäre, sondern weil unser Programm am Vorabend des letzten Tages einfach zeitlich etwas kompakter angelegt war, als in den vergangenen Tagen.
ABER. Der Nachmittag mit Aiki Mira war ebenfalls

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Gerds garstiges Geblubber 25: Jubiwoche

von am 13. Januar 2023 noch kein Kommentar

Heute eine ganz kurze Meldung während unserer Jubiläumswoche. Das Event ist in vollem Gange. Wer es bisher verpasst hat, hat etwas verpasst. Deswegen Hufe geschwungen und ab in den Laden!

Heute eine ganz kurze Meldung während unserer Jubiläumswoche. Das Event ist in vollem Gange. Wer es bisher verpasst hat, hat etwas verpasst. Deswegen Hufe geschwungen und ab in den Laden!

Noch mehr Bilder und ein erneuter Kniefall

von am 13. Januar 2023 noch kein Kommentar

Ihr alle wart auch heute wieder unglaublich.

Erst die "Geburtstagstorte" am Morgen. Als wolltet ihr euch jeden Tag übertreffen… Der erste rührende Moment des Tages, den ich aber zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig fassen kann.

Der geplante Tagesablauf war vertrackt und extrem vielseitig. Ich hatte fast ein wenig Bammel vor dem Timing und vor den konkurrierenden Veranstaltungen. Trotzdem war es am Ende eine perfekte Mischung. Das Thema Rollenspiel als Nachmittagsprogramm war eine gelungene Mischung aus informativen Einblicken, witzigen Annekdoten und echtem Austausch. Es war mir eine Freude, Alex Dotor-Mohring und Philipp Lohmann zu moderieren. Ich danke euch beiden für euren abwechslungsreichen und persönlichen Beitrag über die faszinierende Welt der Rollenspiele und über unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Ich denke, ihr habt allen Zuhörern neue Aspekte vermittelt und viele interessante Varianten aufgezeigt. Von Entwicklerseite, aus Redaktionssicht und vor allem als begeisterte Spieler. Danke euch beiden, vor allem, weil ihr ja auch den schwierigen Part als "Vorgruppe" für einen Giganten hattet.

Und dieser Gigant, Denis Scheck war dann die Krönung an Unterhaltung. Wenn ihr wissen wollt, was ein "kulinarischer Kompass" mit unserem Laden zu tun hat und was ein renommierter Literaturkritiker auf der Jubiläumsfeier eines Nerdladens zu suchen hat, dann kann ich nur sagen, ihr hättet vor Ort sein müssen. Danke lieber Denis Scheck für die brillante Unterhaltung, die du dem Publikum kredenzt hast. Danke für deine Präsenz und die eloquente Darbietung. Es war ein Fest.

Und irgendwie war gleichzeitig allen klar, dass es von Herzen kommt. Dein Treffen mit Hermke im Vorfeld hat den Abend zu einer kleinen Zeitreise gemacht. Man hat deine Nähe gespürt und die sympathische Wärme der Begegnung hat deinem professionellen Auftritt einen ganz besonderen Touch verliehen.

Damit bleibt mir auch am Donnerstag letztendlich nur ein fettes Dankeschön für unsere Gäste. Ihr habt uns trefflich unterhalten.

Und natürlich gibt es auch vom Donnerstag neue Bilder in der Gallerie

Ihr alle wart auch heute wieder unglaublich.
Erst die "Geburtstagstorte" am Morgen. Als wolltet ihr euch jeden Tag übertreffen… Der erste rührende Moment des Tages, den ich aber zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig fassen kann.
Der geplante Tagesablauf war vertrackt und extrem vielseitig. Ich hatte fast ein wenig Bammel vor dem Timing und vor den konkurrierenden Veranstaltungen. Trotzdem war es

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Mehr Bilder und noch ein Dankeschön

von am 11. Januar 2023 noch kein Kommentar

Auch heute bin ich wieder begeistert vom professionellen, unkomplizierten, kompetenten und freundschaftlichen Auftreten unserer Gäste. Tausend Dank an die Teams Albert und Carsten vom "DDD Verlag" und Roland und Birte von "Alles für den Helden". Witzige Annekdoten und Geschichten und interessante Einblicke in die Welt der Spiele. Ihr habt uns sehr viel Freude und Spaß bereitet. Dafür und für euer Erscheinen zu unserem Jubiläum ein dickes Dankeschön. Eure Spiele sind toll und ihr wart der HAMMER!

Und natürlich gibt es auch vom dritten Tag neue Bilder in der Gallerie

Auch heute bin ich wieder begeistert vom professionellen, unkomplizierten, kompetenten und freundschaftlichen Auftreten unserer Gäste. Tausend Dank an die Teams Albert und Carsten vom "DDD Verlag" und Roland und Birte von "Alles für den Helden". Witzige Annekdoten und Geschichten und interessante Einblicke in die Welt der Spiele. Ihr habt uns sehr viel Freude und Spaß bereitet. Dafür und für euer

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Ein paar Bilder vom Jubiläum…

von am 10. Januar 2023 noch kein Kommentar

Was soll ich sagen? Die Gäste unserer beiden ersten Tage waren der Hammer. Nicht nur weil sie großartige Künstler sind, sondern weil sie hier bei uns vor Ort waren, um mit uns zusammen unser Jubiläum zu feiern. Für euch. Leider ist das bei vielen von euch noch nicht angekommen. Der gestrige Abend war ein Feuerwerk an unterhaltsamen und großartigen Lesungen unserer vier Autoren. Angereist um euch zu unterhalten. Tom Finn aus Hamburg und Michael Marrak mit einer 8 Stunden Horror Stau Anfahrt. Alle vier, Tom Finn, Tom und Stefan Orgel und Michael Marrak haben ein Mammut Programm von 16:00 bis 21:00 Uhr abgefeuert. Haben den wenigen Anwesenden die Show ihres Lebens bereitet. Eine bessere und unterhaltsamere Lesung hat es noch nie gegeben. Leider wissen zu viele nicht, was sie verpasst haben. Schade eigentlich.

Tag Nummer zwei war auch wieder der Hammer. Danke an unsere Nachmittagsgäste Krikra und Chris Noeth, die sich die Finger wundgezeichnet haben und alle Wünsche erfüllt haben. Krikra hatte sein brandneues Comic im Gepäck, das pünktlich zum Jubiläum fertig geworden ist. Chris Noeth hatte massenhaft Vorabmaterial für seine beiden Comicprojekte dabei. Die erst in der zweiten Hälfte 2023 und Anfang 2024 bei Splitter Comics veröffentlicht werden. Also exklusive Artwork und Hintergründe zur Entstehung zweier Comics noch während des Entstehungsprozesses. Ein echtes Fressen für alle Comicfans.

Das Spätprogramm mit Liveschaltung zu Jim Balent war dann nochmal ein unvergessliches Erlebnis. Jim hat alle Fragen beantwortet, Geschichten und Annekdoten erzählt, Hintergründe zu seinen Comics offenbart und… gleichzeitig die ganze Zeit nebenbei gezeichnet. Live vor der Kamera konnte man miterleben, wie ein gigantisches Batman Motiv entsteht. Alles begleitet von dem Paar, das dieses Event überhaupt erst ermöglicht haben. The Ericat als Cosplay Variant Cover Girl und Dom als Inkarnation von Jim himself. Auch hier kann ich nur wieder sagen, wer nicht dabei war, hat keine Ahnung, was für einen tollen Abend er verpasst hat. Danke an euch ALLE!

Danke euch wunderbaren Künstlern, Autoren und Zeichnern. IHR wart der HAMMER. Danke für eure Zeit, euren Einsatz und die Bereicherung für unser Jubiläum und unser Leben. Denn vieles werde ich nie vergessen.

Mehr Bilder gibt es in der Gallerie!

Was soll ich sagen? Die Gäste unserer beiden ersten Tage waren der Hammer. Nicht nur weil sie großartige Künstler sind, sondern weil sie hier bei uns vor Ort waren, um mit uns zusammen unser Jubiläum zu feiern. Für euch. Leider ist das bei vielen von euch noch nicht angekommen. Der gestrige Abend war ein Feuerwerk an unterhaltsamen und großartigen Lesungen

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Vorsädz

von am 6. Januar 2023 noch kein Kommentar

Vom Låden und vom Leben Nummer 20 – Vorsädz.

Mei Vorsädz fürs neue Jåhr werrn euch vielleichd ned schmegg. muss awer sei.

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #20: Vorsädz)

Serwus ihr Liem dordd drausn. Edz hammer des neue Jåhr und bei uns geeds ruggzugg weider mid Brogramm. Unner Jubiläum dud anschdeh und des wird noch amål a anschdrengende Woche. Hoffmer jenfalls.
Ich will awer auf was ganz annersch naus. Nämmlich säsondübbisch aufs Schdichwodd Vorsädz. Ich hab nämmlich a boar gude Vorsädz. Jednfålls für mich. Ich will nämmlich mei Wörk Leifdeim Bällenz widder a weng neis Gleichgewichd bring. Ich fürchd amål, dass der guude Vorsadz für mich ned unbedinggd a gude Nachrichd für euch is. Ich hab mer nämmlich üwerleegd, dass ich zum Beischbiel unner Boddkaasds a weng verändern MUSS. Die enne Möchlichkeid wär gwesn, den Rüddmuss umzumschdell. Emål im Monad. Gfälld mer awer nedd. Weil a gewisse Kondinuidie is ja scho wichdich. Also wirds bei jeder Woche bleim. Awer kürzer und eefacher im Normålfall. Vielleichd grad widder so glenne Fünfminüder, wie in derre erschdn Zeid. Mir hamm ja eh jede Menge unnerschiedliche Forrmåde und a boar davo eichnen sich hervorråchnd für glenne Beidrächli. Wie zum Beischbiel mei Mundård Beidräch. Des hässd awer ned, dass mir mid denne aufwändichern Beidräch aufhör, sondern eefach bloss, dassmer schdärger differenzier du. Vielleichd heebd des den Schdellnweerd vo die Grossn dann sogår a weng an. Werrmer scho seh. Ich fang edz heud auf jedn Fall schonnamål damid å. Ganz nach dem Moddo vom Walder Mörs sein Fönig. "Kasse dich furz!", weil in sein Fönigreich ja alle EFs durch KAs ersezd werrn und umgekehrd.

Seids ned draurich, ihr werrd scho genuch schönne neue Beidräch a griech. Ich brauch eefach widder a weng mehr Zeid für mich dahämm. Edz ersdamål freu ich mich auf unner Jubiläumsfeier und auf euch. Bis bald also und Dschau, arrifiddertschi euer Gerd

Vom Låden und vom Leben Nummer 20 – Vorsädz.
Mei Vorsädz fürs neue Jåhr werrn euch vielleichd ned schmegg. muss awer sei.

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):
Vom Låden und vom Leben
(audiofile #20: Vorsädz)
Serwus ihr Liem dordd drausn. Edz hammer des neue Jåhr und bei uns geeds ruggzugg weider mid Brogramm. Unner Jubiläum

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Ein Beitrag zum Jubiläum auf dem "Würzblog"

von am 5. Januar 2023 noch kein Kommentar

Ralf Thees, Würzblogger und unser Moderator

…ist seit gestern online. Hier kommt ihr direkt zur Folge.

In gewohnt entspannter Atmosphäre plaudern wir mit Ralf vom Würzblog über "Das wichtigste Jubiläum im Universum". Ich war zu spät. Ich war verschlafen, aber die anderen beiden haben es herausgeholt. Danke Ralf, danke Bernie…

Ralf Thees, Würzblogger und unser Moderator
…ist seit gestern online. Hier kommt ihr direkt zur Folge.
In gewohnt entspannter Atmosphäre plaudern wir mit Ralf vom Würzblog über "Das wichtigste Jubiläum im Universum". Ich war zu spät. Ich war verschlafen, aber die anderen beiden haben es herausgeholt. Danke Ralf, danke Bernie…

Tarot #129 … oder die Geschichte wie wir Jim Balent kennengelernt haben …

von am 4. Januar 2023 noch kein Kommentar

Tarot – Witch of the Black Rose #129.
(beide Cosplay Variantcover)
Autor & Zeichner : Jim Balent
Cover-Artist: The Mummery…auch bekannt als der Dom aus Hermkes Romanboutique
Cosplayerin: the_ericat…auch bekannt als Doms Frau
Broadsword Comics
Heft-Serie, 32 Seiten, englisch 4,78 €

Variant Cover "Cosplay Photocover" regulär 24,00 €
bei uns signiert von the_ericat & The Mummery 15,00 €

Adult-Variant Cover "Special Spooky Summer Skyclad Cosplayer Photocover",
limitiert auf 200 Exemplare, regulär 48,00 € /
bei uns signiert von the_ericat & The Mummery 35,00 €

Beide zusammen: 40,00 €

Im Jahr 2000 gründete Batman-Legende Jim Balent, zusammen mit seiner Frau Holly Golightly, seinen eigenen Comicverlag "Broadsword Comics". Dort veröffentlicht er seit dem im zweimonatlichen Rhytmus die On-Going Comicserie "Tarot – Witch of the Black Rose". Jim Balent hat nicht nur dieses komplette, kleine Comic-Universum und all dessen Charaktere erfunden, sondern schreibt, textet, zeichnet und coloriert das Ganze alles von eigener Hand. In meinen Augen eine unglaubliche Leistung und eine unschlagbare Arbeitsmoral! Ich selbst verfolge die Arbeiten von Herrn Balent seit Mitte der 90er Jahre und bin nach wie vor ein riesiger Fan seiner Catwoman und des Amalgam Comics One-Shots "Dark Claw" (eine Mischung aus Wolverine und Batman die aus dem Comic-Event "DC vs Marvel" hervorging). Jahre später wurde ich durch die Paperback Reihe von Panini aufmerksam auf Jim Balents sexy Hexen. Als großer Freund von Magie, Hexerei, 90er Jahre Comic Optik und knappen Outfits hat mich die Reihe ziemlich schnell in ihren Bann gezogen und mauserte sich über die Jahre zu meinem absoluten Lieblingscomic. Leider stellte Panini die Veröffentlichung in deutsch ein was mich dazu brachte auf das amerikanische Original umzusteigen, welches nach wie vor mit der Beständigkeit eines Uhrwerks pünktlich alle zwei Monate erscheint. Wie manche von Euch wissen, sind meine Frau und ich Cosplayer und stellen unsere Sachen auch auf Instagram… soviel zur Vorgeschichte.

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Tarot – Witch of the Black Rose #129.
(beide Cosplay Variantcover)
Autor & Zeichner : Jim Balent
Cover-Artist: The Mummery…auch bekannt als der Dom aus Hermkes Romanboutique
Cosplayerin: the_ericat…auch bekannt als Doms Frau
Broadsword Comics
Heft-Serie, 32 Seiten, englisch 4,78 €
Variant Cover "Cosplay Photocover" regulär 24,00 €
bei uns signiert von the_ericat & The Mummery 15,00 €
Adult-Variant Cover "Special Spooky Summer Skyclad Cosplayer Photocover",
limitiert auf 200

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Das wichtigste Jubiläum im Universum: 42 Jahre Hermkes Romanboutique – Tag 6 Finale!

von am 3. Januar 2023 noch kein Kommentar

Am Samstag 14.01. haben wir das Hauptprogramm des "wichtigsten Jubiläums des Universums" für euch vorbereitet.

Der VORMITTAG

steht noch einmal im Zeichen der Comics. Für diesen Tag konnten wir zwei sensationelle Vertreter der deutschen Comicszene gewinnen. Die Rede ist von niemandem anderen, als den unglaublichen Erfindern von "Trachtman" und "Matt Eagle"!

Christopher Kloiber

Chris Kloiber lebt und arbeitet derzeit in Bad Mergentheim. Er gründete 2008 im heimischen Wörth/Erding Plem-Plem Productions zunächst als „1-Mann-Küchentisch-Verlag“. Heute ist er der Chef, sowie der umtriebigste Zeichner und Autor bei Plem Plem Productions.
Der größte Erfolg von Chris ist "Tracht Man", der bayerische Superheld. Ihr erinnert euch? der ist hier bei uns auch schon sensationell gecosplayed worden! Und von Band 4, der in Würzburg spielt wird es zur Feier des Jubiläums ein exklusives, alternatives Cover geben!

Sascha Dörp

Sascha Dörp ist Druckvorlagenhersteller, Diplom-Grafik-Designer und seit frühester Kindheit comicverrückt.
Seit 2010 textet und zeichnet er die Online-Cartoonreihe „Schoolpeppers“ sowie div. One-Pager und Kurzgeschichten für verschiedene Fanzines und alternative Publikationen. Seit 2015 erscheint seine SciFi-Noir-Reihe „Enklave“ beim TheNextArtVerlag. Für PlemPlem Productions arbeitet er an der 80er-Jahre-Comicreihe „Matt Eagle“.
Im Verlag Kult Comics erschien von ihm der Horror-Comic „Ratten“ (Text: Michael Mikolajczak), die die Sintflut-Geschichte „Arche Noir“, der Superheldencomic „Kamäleon“ (Text: Björn Hammel) sowie der Coming-of-Age-Comic „Kein Vatertag“, der 2021 den ICOM-Preis für die beste Independent-Veröffentlichung erhielt.
Sascha lebt und wirkt mit seiner bezaubernden Frau und seinen noch bezaubernderen Katzen in Mainz.

Website: www.comiccabin.com
Instagram: www.instagram.com/comiccabin
Facebook: www.facebook.com/comiccabin

Das NACHMITTAGs-programm

geht dann wieder Richtung Phantastik.

Ihr könnt nochmal Aiki Mira lauschen, die sich für den Samstag nochmal ein ganz anderes Thema ausgesucht hat:

Aiki Mira

Neongrau: Neurogaming*Punk inspiriert von einer deutschen Stadt und vom internationalen eSport. Aiki Mira liest und signiert aktuellen Cyberpunk Roman. Im Anschluss Gespräch mit Bildmaterial.

und mit Petra Jörns geht es dann in Richtung Ende unseres Jubi-Marathons.

Petra E. Jörns

Petra E. Jörns (Jahrgang 1964) lebt mit ihrer Familie in ihrem Heimatdorf in der schönen Pfalz. Als studierte Biologin gilt ihr besonderes Interesse der Verhaltensforschung. Seit 1994 ist sie parallel freiberufliche Biologin und Autorin für Fantasy-Romane. Als begeisterte Rollenspielerin und Liverollenspielerin passt sie natürlich besonders gut in unseren Laden. Aus ihren Rollenspielen stammen auch immer wieder Ideen für ihre Romane.

Die sympathische Selbsteinordnung habe ich mal von ihrer Seite übernommen:
"Es sind diese zwei Kernthemen, die mich in meinen Romanen begleiten, die dort immer eine mehr oder minder große Rolle spielen. Die Liebe zur Natur verbunden mit dem Wissen aus meiner dreißigjährigen Arbeit im Naturschutz.
Dass Familie, Freunde, die Menschen, die wir lieben, wichtiger sind als alles Geld und aller Ruhm dieser Welt."
(https://www.petra-joerns.de/ueber-mich/)

Ich hatte das Glück sie bereits auf einer Lesung in Würzburg kennenlernen zu dürfen und freue mich auf das Wiedersehen.

Damit geht das Programm des "wichtigsten Jubiläum des Universums" zu Ende. Wir hoffen, dass für jeden von euch das Richtige dabei ist. Wir sind auf jeden Fall gespannt wie ein Flitzebogen!

Am Samstag 14.01. haben wir das Hauptprogramm des "wichtigsten Jubiläums des Universums" für euch vorbereitet.
Der VORMITTAG
steht noch einmal im Zeichen der Comics. Für diesen Tag konnten wir zwei sensationelle Vertreter der deutschen Comicszene gewinnen. Die Rede ist von niemandem anderen, als den unglaublichen Erfindern von "Trachtman" und "Matt Eagle"!
Christopher Kloiber
Chris Kloiber lebt und arbeitet derzeit in Bad Mergentheim. Er

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Das wichtigste Jubiläum im Universum: 42 Jahre Hermkes Romanboutique – Tag 5

von am 2. Januar 2023 noch kein Kommentar

Freitag 13.01. Ist sozusagen das Warmup für den Haupttag. Trotzdem haben wir an diesem Tag einen Gast, auf den ich mich ganz besonders freue.

Aiki Mira…

…lebt in Hamburg und in der Science Fiction.

Drei Storys von Aiki wurden 2022 für den Deutschen Science Fiction Preis & für den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Mit der Story "Utopie27" gewann Aiki beide Preise.

Zusammen mit den beiden Künstlern Uli Bendick und Mario Franke gab Aiki die Anthologie "Am Anfang war das Bild" heraus, die 2022 ebenfalls für den Kurd Laßwitz Preis nominiert war und den zweiten Platz erreichte.

Im Jahr 2022 erschienen neben Kurzgeschichten und Essays auch zwei Romane von Aiki: „Titans Kinder. Eine Space-Utopie" sowie „Neongrau. Game Over im Neurosubstrat".

Der Kontakt zu Aiki hat sich über Horst Illmer ergeben. Schon im Vorfeld gab es einen regen Gedankenaustausch und die Autorin erscheint mir als beeindruckend tief in der Thematik verwurzelt. In diesem Zusammenhang habe ich ihre Romane und einige Essays gelesen. Ihre fundierte Herangehensweise an fachliche Themen ist sicher nicht zuletzt Ergebnis ihrer Forschungsarbeit und ihrem Studium der Medienkommunikation geschuldet. Ich bin auf jeden Fall persönlich extrem gespannt auf die Lesung(en, denn Samstag wird sie einen zweiten Auftritt haben) und vor allem auf den Austausch danach.

Das für Freitag ab ca 16:00 Uhr geplante Thema ist mehr als spannend: Von der Science zur Fiction: Titans Kinder. Eine Space-Utopie – Methanseen gibt es wirklich! Aiki Mira liest und signiert aktuelle Space-Utopie. Im Anschluss Gespräch mit Bildmaterial

Freitag 13.01. Ist sozusagen das Warmup für den Haupttag. Trotzdem haben wir an diesem Tag einen Gast, auf den ich mich ganz besonders freue.
Aiki Mira…
…lebt in Hamburg und in der Science Fiction.
Drei Storys von Aiki wurden 2022 für den Deutschen Science Fiction Preis & für den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Mit der Story "Utopie27" gewann Aiki beide Preise.
Zusammen mit

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Das wichtigste Jubiläum im Universum: 42 Jahre Hermkes Romanboutique – Tag 4 ein Abend mit Denis Scheck

von am 1. Januar 2023 noch kein Kommentar

Eines der Highlights unserer Jubiläumsfeier wird sicher auch der Abend des Donnerstags. Am 12.01. krönt eine Lesung mit Denis Scheck unsere Feierlichkeiten. Wer "Hermkes Historie" aufmerksam verfolgt hat, wird sich erinnern, dass Denis ein Prä-Romanboutique-Kontakt von Hermke und den würzburger SF Begeisterten war. Für alle anderen sollte es ausreichen, was über Denis Scheck im Allgemeinen zu sagen gilt:

Denis Scheck wurde am 15. Dezember 1964 in Stuttgart geboren. Mit acht Jahren "verschleppten" ihn seine Eltern in ein kleines Kaff in der weiteren Umgebung Stuttgarts, was ihn, in die langweilige Provinz verbannt, zum Lesen brachte. Bereits in sehr jungem Alter gründete er eine Literaturzeitschrift, übersetzte englischsprachige Romane, makelte mit Cover-Art und versuchte sich als Literagent.

Nach Studien der Germanistik, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft an verschiedenen Universitäten in Deutschland und den USA wurde er zum Master of Arts graduiert. Bis 2016 war er Literaturredakteur beim Deutschlandfunk, wo er auch die Sendung Büchermarkt moderierte. Seit 2016 moderiert er das Kulturmagazins Kunscht! und die Literatursendung lesenswert im Fernsehprogramm des Südwestrundfunks. Den meisten von euch dürfte er vor allem als Moderator des Büchermagazins Druckfrisch bekannt sein, das seit fast 20 Jahren monatlich im Ersten ausgestrahlt wird.

Seine Werke in Buchform sind:

Schecks Kanon mit seinen 100 wichtigen Werken der Weltliteratur. Der Kanon enthält z. B. Carl Barks’ Donald Duck (Die Wette), Arno Schmidt (Zettel’s Traum), Hergé (Tim und Struppi), Charles M. Schulz (Die Peanuts), James Tiptree junior (Liebe ist der Plan, der Plan ist Tod), Ursula K. LeGuin (Planet der Habenichtse), J. R. R. Tolkien (Der Herr der Ringe), Astrid Lindgren (Karlsson vom Dach) und Joanne K. Rowling (Harry Potter).

Und eben Schecks kulinarischer Kompass – Köstliches und Kurioses aus meiner Küche und aller Welt, aus dem er und ein paar herrliche Zeilen mit Bezug zur Phantastik und zu Comics zum Besten geben wird.

Wer ihn aus dem Fernsehen oder dem Hörfunk kennt, sei gewarnt. Denis Scheck live vor Ort lässt kein Auge trocken. Ich freue mich wahnsinnig auf den Abend und auch darauf, ein paar alte Kreise aus meiner eigenen Jugend wieder zu schließen. Die Zusage war für mich eine wahre Freude, der Abend wird sicher ein wahres Vergnügen.

Eines der Highlights unserer Jubiläumsfeier wird sicher auch der Abend des Donnerstags. Am 12.01. krönt eine Lesung mit Denis Scheck unsere Feierlichkeiten. Wer "Hermkes Historie" aufmerksam verfolgt hat, wird sich erinnern, dass Denis ein Prä-Romanboutique-Kontakt von Hermke und den würzburger SF Begeisterten war. Für alle anderen sollte es ausreichen, was über Denis Scheck im Allgemeinen zu sagen gilt:
Denis Scheck

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Das wichtigste Jubiläum im Universum: 42 Jahre Hermkes Romanboutique – Tag 4

von am 31. Dezember 2022 noch kein Kommentar

Donnerstag 12.01. ist tagsüber der Rollenspieltag unserer Jubiläumswoche. Für dieses Genre haben wir zwei hochkarätige Gäste für euch vor Ort. Am Abend gibt es dann noch eine ganz besondere Überraschung!

Alexander Dotor-Mohring

Alexander lebt als "Neigschmeggder" seit über 20 Jahren in Würzburg und gehört damit zu den "Local Heroes". Sein Herz schlägt für Erzählspiele aller Art und er hat die Spielebranche schon aus vielen Blickwinkeln gesehen: vom Journalisten, über Rollenspiel- und Freeform-Autor, Convention-Organisatior (Deutsche Cthulhu Convention) bis zum Spieldesigner und Chefredakteur (Pegasus Spiele).

Sein Cthulhu-Abenteuer „Pinselstriche“ (mit P. Schott) wurde in die Top 10 der Cthulhu-Abenteuer gewählt. Und das Abenteuerspiel Quest (mit B. Mohring u. a.) machte jung und alt mit Pen&Paper vertraut und verknüpft an der Uni Würzburg Virtuelle Realität und Roboter mit Brettspielen (Lehrstuhl HCI, Projekt X-Roads).

Aktuell untersucht er die Vor- und Nachteile von Virtual Tabletops und plündert als Redakteur die Dungeons – und Regenbogenpaläste – von Dungeon Crawl Classics (System Matters).

Philipp Lohmann

Philipp, wohnhaft in Bad Kissingen, gehört folglich als Unterfranke zu den "Local Heroes". Ich durfte bereits zweimal als Gast in seinem Podcast auftreten. Mit seinem Nerdkultur-Blog https://nerds-gegen-stephan.de/ und dem dazugehörigen Podcast "Der nerdige & niveauvolle Trashtalk" ist er eine feste Größe in der deutschen Rollenspiel-Szene und organisiert mit dem "Goldenen Stephan / PEN&P" den bedeutendsten deutschen Rollenspiel-Publikumspreis.
Wenn er nicht gerade leidenschaftlich Comics liest, gewinnt er Kreativwettbewerbe für (Ultra Kurz) Indie-Rollenspiele.

GRoTaNaRSpEW (Gratis Rollenspiel Tag Nano Rollenspiel Entwicklungs Wettbewerb) 2016
2x WOPC (Winter One Page Contest) 2021

Ich schätze ihn persönlich besonders als Autor des Rollenspieles Herbstlande, über das er uns am Donnerstag 12.01. sicher einiges zu erzählen weiß.

Donnerstag 12.01. ist tagsüber der Rollenspieltag unserer Jubiläumswoche. Für dieses Genre haben wir zwei hochkarätige Gäste für euch vor Ort. Am Abend gibt es dann noch eine ganz besondere Überraschung!
Alexander Dotor-Mohring
Alexander lebt als "Neigschmeggder" seit über 20 Jahren in Würzburg und gehört damit zu den "Local Heroes". Sein Herz schlägt für Erzählspiele aller Art und er hat die Spielebranche

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Gerds garstiges Geblubber 24: Silvesteransprache (oder was? mit Stimmen?)

von am 30. Dezember 2022 noch kein Kommentar

Am Ende des Jahres die ofizielle Silvesteransprache. Fast so wichtig wie die Neujahrsansprache… Bei mir geht es nicht ganz so ernst zu und bei mir mischen sich die ein oder anderen Stimmen (?) ein… Inklusive zweier neuer Charaktere (!). Also unbedingt anhören 🙂

Am Ende des Jahres die ofizielle Silvesteransprache. Fast so wichtig wie die Neujahrsansprache… Bei mir geht es nicht ganz so ernst zu und bei mir mischen sich die ein oder anderen Stimmen (?) ein… Inklusive zweier neuer Charaktere (!). Also unbedingt anhören 🙂

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